Maha Zarkout stellt im Moritzpunkt aus

Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft: Drei große Gemälde hängen an der Wand im Moritzpunkt. Sie sind denkbar schlicht – schlicht weiß. Erst wenn man sich Zeit nimmt, genauer hinschaut, erkennt man Nuancen, sieht man, dass da mehr ist. Früher, erzählt die Künstlerin Maha Zarkout, habe sie viel mit Farben gearbeitet, dann, von einem Tag auf den anderen, nur noch mit Weiß. Warum, das kann sie selbst auch nicht erklären. Es sei einfach so gewesen. „Weiß ist Reinheit“, sagt sie noch. In ihrer Ausstellung im Moritzpunkt philosophiert die Frankfurterin über die Zeit, ihr großes Thema. Bei den anderen Werken, die sie dort zeigt, hat sie dunkle und helle Schichten übereinander auf die Leinwand gebannt, und doch bleibt immer ein Stück der ersten Schicht sichtbar. „Wie im Leben“, sagt Maha Zarkout.


Bild: Christine Richter

Die Ausstellung "Zeit" vereint Arbeiten aus unterschiedlichen Schaffensphasen von Maha Zarkout. Sie ist Teil des kulturellen Programms zum Gründungsjubiläum der Moritzkirche und noch bis zum 9. Mai 2019 im Moritzpunkt zu sehen. (Christine Richter)

TV Interview im Magazin auf katholisch1.tv vom 03.02.2019

Artikel von Alois Knoller in: Augsburger-Allgemeine Zeitung

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